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Drehorgel gewinnt mit Bosse - win your song

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Eine Produktionsfirma schickte uns eine Mail: Sie benötigen für eine Show im Auftrag von Pro 7 eine Drehorgel und ein passendes Arrangement dazu – bis nächste Woche! Für uns war sofort klar: Das machen wir! Über’s Wochenende wurde das Arrangement geschrieben, am Montag nochmal geändert und am Dienstagabend war schon der Soundcheck in München: Bavaria Film – Studio 9! Sicherheitsschleuse, Personenkontrolle und dann ab ins Studio! Eine Menge freundlicher Menschen waren in der riesigen Halle mit Licht, Ton und Requisite beschäftigt, und ständig wurde ein anderes Instrument, ein anderer Song getestet. Ich fühlte mich wie Alice im Wunderland, kannte niemanden, staunte nur und wartete auf meinen Auftritt. Am reichhaltigen Buffet durfte ich mich bedienen aber ich war viel zu aufgeregt, um etwas zu essen. Dann war endlich die Drehorgel dran, wurde mühsam auf das wackelige Bühnengerüst gewuchtet – mir blieb das Herz stehen! Die starken Jungs hatten aber alles im Griff, Mikrofone wurden platziert, und so konnte die erste Hörprobe erfolgen. Die Drehorgel spielte sich sofort in alle Herzen und war der Liebling im Studio!

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Zusammen mit Profimusikern auf der Bühne zu stehen, war ein unbeschreibliches Gefühl! Die Schlagzeuger, Gitarristen und der Keyboarder strahlten mich an und hatten sichtlich ihren Spaß mit dem ungewöhnlichen Instrument. Nach und nach erfuhr ich die Hintergründe und Abläufe zur Show und war begeistert, ein Teil davon sein zu dürfen. Nachdem die verschiedenen Klänge abgestimmt und eingestellt waren, machte ich mich wieder auf den Heimweg. Zwei Tage später wurde die Show aufgezeichnet. Morgens um 11 h war schon die erste Probe, also wieder nach München! Die Sicherheitskontrolle wollte mich trotz Ausweis nicht auf’s Gelände lassen – erhöhte Sicherheitsstufe wegen Aufzeichnung, aber als sie hörten, dass ich die „Drehorgelfrau“ bin, war alles klar, ich durfte weiterfahren! Was für eine Ehre! Ich bekam die Garderobe direkt neben dem Moderator Joko Winterscheidt und konnte mich in den Pausen dort ausruhen, oder über Bildschirm verfolgen, was gerade im Studio los war.

Die Probe war eine Katastrophe! Ich verpasste meinen Einsatz, kam nicht gut ins Tempo rein – ich war verzweifelt! Das Team machte mir aber Mut, ich hatte ja noch Zeit, das Stück bis zum Abend zu studieren! Dann holte mich wieder der freundliche Marcel ab und brachte mich zum Styling, wo eine hübsche junge Dame mir Haar und Make-up auffrischte. Plötzlich tauchte auch Bosse auf, dessen Song schon als Notenrolle in meiner Orgel lag. Ich stellte mich erst mal als „die Drehorgel“ vor und er zeigte sofort seine Begeisterung für das Instrument. Dann ging es ins Studio zur Aufzeichnung. Das Team arbeitete hochkonzentriert und mir fiel immer wieder der respektvolle, freundliche Umgangston, selbst in Stresssituationen auf! Während zunächst Vanessa Mai um ihre Instrumente spielte, verfolgte ich hinter der Bühne mit anderen Akteuren die Sendung über Bildschirm, bis es hieß: Bühnenumbau…Drehorgel rauf! Und da stand ich dann und sah zum ersten Mal das fertige Studio, den Moderator, die Sänger und das Publikum – live, mir blieb die Spucke weg – aber schon ging die Show weiter: Bosse spielte um seine Instrumente: Erst um das Schlagzeug – gewonnen, dann um die Gitarre – gewonnen und dann um das Keyboard – verloren! Mein Puls stieg, denn erst jetzt war klar, dass ich mit Bosse zusammen seinen neuen Song performen werde. Und dieses Mal klappte alles reibungslos, ich hatte einen Riesenspaß, das Team war sehr zufrieden, und schon war die Sendung vorbei! Kurzer Dank der Produktionsleitung an das ganze Team und alle konnten gehen!

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Um die Drehorgel kümmerten sich 6 starke Männer und ich nutzte die Gelegenheit, mich bei den Musikern zu bedanken. Auch Bosse war in der Nähe und ich konnte mich bei ihm für die tolle Erfahrung zu bedanken. Der sympathische Sänger war total begeistert von der Drehorgel, das hatte ich so nicht erwartet. Vor der Halle wurde die Drehorgel ins Auto geladen und ich hatte Gelegenheit, ein paar Worte mit Joko Winterscheidt zu wechseln. Auch er war ganz überrascht, wie toll das „Alternativinstrument“ klang, das Bosse anstatt seinem Keyboard plötzlich in der Band hatte.

Mit einer Menge Adrenalin und Freude im Blut fuhr ich wieder nach Hause und wartete 3 Monate, bis die Sendung ausgestrahlt wurde. Mit einem Glas Sekt in der Hand verfolgten wir den Auftritt und genossen es, unsere Raffin-Drehorgel auf einer Bühne, zusammen mit jungen Musikern und einem genialen Sänger zu erleben! (Text: Friedlinde Engeser)